• Fragen und Antworten zur Karwoche
    Bevor Osterlämmer gebacken und Ostereier gesucht werden, verstummen Orgel und Glocken und die Lichter in den Kirchen verlöschen. Von Palmsonntag bis Karsamstag begehen Christen die Karwoche. Das Wort "Kar" stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet "Trauer", "Klage" oder "Kummer". Die Katholische Nachrichten-Agentur beantwortet Fragen rund um einzelne Tage und Bräuche.
  • Anfrage
    Bisher habe ich angenommen, dass die Jakobsmuschel ursprünglich das Zeichen ausschließlich für die Pilger auf eben diesem Jakobsweg gewesen ist. Jetzt las ich, dass die Muschel als Zeichen und Erinnerung an eine Pilgerreise nach Jerusalem verliehen wurde. Ist die Jakobsmuschel nunmehr das übergreifende Symbol für das Pilgern an sich und kann sie damit von jedem Pilger, egal, wo er auch immer pilgert, getragen werden? G. S., 24107 Kiel
  • Lied "Das Weizenkorn muss sterben"
    „Das Weizenkorn muss sterben“ zählt zu den bekanntesten ökumenisch gesungenen Liedern. Der Text von Lothar Zenetti weist in wenigen eindrucksvollen Worten auf den Kern des Sonntagsevangeliums hin.
  • Die Menschen und das Böse
    Im heutigen Evangelium heißt es: Jeder, der Böses tut, hasst das Licht. Warum ist das so? Und was passiert, wenn Häftlinge doch über ihre Taten sprechen? Ein Gefängnisseelsorger erzählt – von Tränen und Wegen in ein neues Leben.
  • Anfrage
    Vor einiger Zeit hielt Kardinal Müller im Mainzer Dom eine Messe ab und präsentierte sich mit einem Bischofsstab. Ich dachte bislang, dass es dem Bischof der Diözese vorbehalten ist, den Bischofsstab zu tragen. G. G., Undenheim
  • Wie sich die Fokolar-Bewegung wandelt
    Zehn Jahre ist Chiara Lubich nun tot: Am 14. März 2008 starb mit der 88-jährigen Italienerin eine der großen spirituellen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. 1943 hatte Lubich die Fokolar-Bewegung gegründet, eine ökumenisch ausgerichtete Gemeinschaft, die sich besonders für menschliche Verständigung und einen Dialog der Glaubensrichtungen engagiert. Seit ihrem Ableben befinde sich die Bewegung im Umbruch, sagt die deutsche Fokolar-Sprecherin Andrea Rösch (58) aus Ottmaring bei Augsburg.
  • Anfrage
    In einem Interview sagte Papst Franziskus über sich selbst „Ich bin fehlbar!“ Müsste dann nicht das Dogma der Unfehlbarkeit aufgehoben werden? E. G., Berlin
  • Gemeinsame Eucharistie für konfessionsverschiedene Ehepartner
    Die katholischen Bischöfe entscheiden, dass evangelische Ehepartner von Katholiken künftig die Eucharistie empfangen dürfen. Allerdings nur im Einzelfall, nach einem Gespräch mit dem Pfarrer – und wenn der evangelische Christ den katholischen Eucharistieglauben bejaht.
  • Der jüdische Tempel in Jerusalem zur Zeit Jesu
    „Reißt diesen Tempel nieder“, sagt Jesus im Evangelium, „in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten!“ Empörend finden die Schriftgelehrten das. Größenwahnsinnig obendrein. Denn den Tempel zu bauen, dauerte Jahrzehnte.
  • Anfrage
    Heiliggeistkirchen gibt es viele, Christus- bzw. Salvatorkirchen auch. Wenn Gott in drei Personen wirkt, dann müsste es auch Gottvaterkirchen geben. Warum aber wird der Vater als Patron gemieden? T. K., Aachen