• Zehn Jahre "Summorum pontificum"
    Vor zehn Jahren veröffentlichte der Papst das Schreiben „Summorum Pontificum“, das Priester erlaubt die „alte Messe“ zu feiern. Marius Linnenborn, Leiter des Deutschen Liturgischen Instituts, zu Hintergrund und Folgen des Erlasses.
  • Neuer Weg zur Selig- und Heiligsprechung
    „Wege zu Gott gibt es so viele wie Menschen“, sagte Papst Benedikt XVI. einmal. Einen neuen Weg für eine Selig- und Heiligsprechung hat sein Nachfolger Franziskus beschrieben: die Selbsthingabe des eigenen Lebens aus Liebe für andere.
  • Anfrage
    Wie schreibt man denn nun: Passah, Pessach oder Paschafest? Drei Schreibweisen für das gleiche Fest? Kann bzw. darf da jeder so schreiben, wie es ihm gefällt? M. P., Weimar In den unterschiedlichen Bibelübersetzungen – nicht nur in den deutschen – tauchen verschiedene Schreibweisen auf. Nicht aus einer Laune der Übersetzer heraus, sondern abhängig von der jeweiligen Originalsprache.
  • Worum sollen wir beten?
    Wir wissen nicht, worum wir beten sollen, sagt Paulus. Aber sicher wissen wir das: um Frieden und Gesundheit, um Versöhnung oder eine glückliche Geburt. Die Benediktinerin Makrina Finlay hingegen meint: Paulus hat recht!
  • Anfrage
    Ich kann mit den unterschiedlichen kirchlichen Titeln wie Monsignore, Domkapitular, Pfarrer, Pfarrvikar, Domvikar, Dechant, Subsidiar kaum etwas anfangen. Können Sie etwas Licht ins Dickicht bringen? C. G., 47918 Tönisvorst Das ist in der Tat etwas verwirrend, auch weil manchmal unterschiedliche Begriffe (fast) dasselbe bezeichnen oder regional unterschiedlich verwendet werden. Manche sind kirchliche Ehrentitel, andere eher Funktionsbezeichnungen für bestimmte Aufgaben. Zu den von Ihnen genannten Begriffen:
  • Eine Jugendhilfe-Einrichtung und das Gleichnis vom Sämann
    Auf dem Hof Obermeyer im Teutoburger Wald betreut der Sozialpädagoge Franz Schuten viele Kinder und Jugendliche. Wenn er sieht, wie sie erwachsen werden, fühlt er sich an das Gleichnis vom Sämann erinnert. Sozialpädagoge Franz Schute betreute schon Hunderte Kinder und Jugendliche. Foto: Philipp Adolphs 
  • Anfrage
    Ist es erlaubt, zwei Mal am Tag die heilige Kommunion zu empfangen? In unserem Bekanntenkreis gab es Diskussionen darüber mit unterschiedlichen Ansichten. D. P., 12051 Berlin Die Antwort lautet: Ja. Normalerweise allerdings nur, wenn der Gläubige dabei zwei Mal eine Eucharistiefeier vollständig mitfeiert. So heißt es im Gesetzbuch der katholischen Kirche: „Wer die heiligste Eucharistie schon empfangen hat, darf sie am selben Tag nur innerhalb einer Feier der Eucharistie, an der er teilnimmt, ein zweites Mal empfangen.“ (Canon 917)
  • Auszeit für Familien
    „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt“, sagt Jesus im Evangelium. Besonders Familien, die solche Lasten tragen, schöpfen auf kirchlichen Ferienfreizeiten Kraft. Ein Besuch im Kolpinghaus Salzbergen.
  • Anfrage
    Während einer Führung im Naumburger Dom wurden wir auf die Figur der Lilith aufmerksam gemacht, angeblich der ersten Frau Adams. Laut Domführer wird sie im Alten Testament (Jesaja 34,14) als weiblicher Dämon erwähnt. Man findet allerdings keine weiteren Hinweise in der Bibel. Was ist Ihnen über Lilith bekannt? W. H., 52134 Herzogenrath
  • Die Nachfolge Jesu
    Das Evangelium dieses Sonntags nennt einige ziemlich happige Bedingungen für die Nachfolge Jesu. Was hält Dorothea Hofmann davon? Die 39-Jährige war Studentenseelsorgerin in Frankfurt am Main, gab den Job auf und zog 2016 in eine interreligiöse Wohngemeinschaft in Berlin-Kreuzberg. Ein Wagnis.