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    Von Andreas Kaiser
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    Von Michael Dorndorf
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    Von Roland Juchem Hunderttausende Menschen in 950 Städten in 82 Ländern: Es war eine große und bunte Bewegung, die sich am vergangenen Wochenende in die Stadtzentren zwischen Melbourne und San Francisco aufgemacht hat: Schüler und Rentner, Spinner und Strategen. Ein diffuses Gefühl der Ungerechtigkeit eint sie, auch wennmanche Schaulustige nur kamen, um zu schauen, was andere machen und das „irgendwie gut“ fanden.
  • Der ökumenische Auftrag von Erfurt
    Von Ulrich Waschki Es waren falsche Erwartungen, die manchen nach dem Ökumenegipfel des Papstes mit den Vertretern der evangelischen Kirche enttäuscht zurücklassen. Wenn der Papst sagt, Glaubensfragen seien nicht einfach verhandelbar wie politische Angelegenheiten zwischen Staaten, spricht er eine Selbstverständlichkeit aus. Es war klar, dass es in Erfurt mehr auf die Geste als auf konkrete Ergebnisse ankommt. Dennoch gibt es auch diese: Der Papst hat Martin Luthers Gottsuche als aktuelle Frage anerkannt, macht Luther in dieser Hinsicht zum Vorbild für uns heute. Was will man mehr erwarten von einem Mann, dessen Amt Luther als „Antichrist“ bezeichnet hat?
  • Von Ulrich Waschki Muss sich das deutsche Parteiensystem nun an eine weitere politische Kraft gewöhnen? Entern die Piraten bald weitere Parlamente wie bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin oder bei den niedersächsischen Kommunalwahlen zwei Wochen zuvor?
  • Von Roland Juchem Im „Wort zum Sonntag“, das Papst Benedikt XVI. gesprochen hat, gibt es einen Schlüsselsatz: „Sie werden mich vielleicht fragen: Gibt es Gott überhaupt?“. – Nicht „vielleicht“, sondern gewiss: Das ist die Frage sehr vieler Menschen in Europa – auch Christen –, die sie sich nur nicht zu stellen trauen: Gibt es Gott wirklich?
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    Von Ulrich Waschki
  • Wo der Papst hinkommt, gibt es Proteste: Das ist keinesfalls nur in Deutschland so. In England haben Papstgegner protestiert. Auch beim jetzt beginnenden Weltjugendtag in Madrid wollen sie es tun. Allerdings haben die Behörden in Spanien die Wunschroute der Demonstranten gerade verboten. Woher der Protestzug im September in Berlin ziehen wird, ist noch unklar. Klar ist aber, dass es einen solchen Zug geben wird. Demonstrationen gehören zu den demokratischen Grundrechten. Damit muss und kann man leben.
  • Der heilige Benedikt hat den Äbten seiner Klöster eine Regel mit auf den Weg gegeben, in der er ein ausgewogenes Maß zwischen Arbeitssucht und Müßiggang empfiehlt. Sie sollten ihre Herde „nicht überanstrengen und in die Überlastung treiben, sonst ginge sie zugrunde“. Das war vor etwa 1500 Jahren.

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